DIE SÜDMEERPERLE

DIE SÜDMEERPERLE
Südsee“ ist ein informeller Begriff für das geografische Gebiet, in dem die weiße, silberne und goldlippige Perlauster, in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als Pinctada maxima bekannt, im Pazifik und im Indischen Ozean zwischen Myanmar und Nordaustralien, einschließlich Indonesien und der Philippinen.
Die meisten Verweise auf „Südseeperlen“ sollten eigentlich „Südsee-Zuchtperlen“ lauten, weil die meisten von denen, die auf dem Markt kursieren, tatsächlich als Zuchtperlen gelten. Jedoch gibt es sowohl historisch als auch in der heutigen Zeit seltene natürliche Südseeperlen mit Größen von unter 2-3 mm Samengröße (oft in mehrfacher Menge im Abduktorenmuskel anzutreffen) bis zu größeren Größen bis zu 16 mm oder sogar mehr. Größere Perlen in historischen Artefakten haben gute Chancen, von der Pinctada maxima zu stammen, einer Weichtierart, die vor allem nach dem 1800. Jahrhundert auch eine wichtige Perlmuttquelle war. Die Identifizierung einer natürlichen Perle ist oft komplex und erfordert Echtzeit-Röntgen-Mikroradiographie (RTX), Röntgen-Computertomographie (µ-CT) und DNA-Fingerabdrücke.

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